Keep on rollin‘

Alles fing vor einigen Jahren mit einem Haul von Estée Lalonde an. Der Jaderoller war bei ihr rosa, folglich ein Rosequarz Roller, doch ich fand Jade so besonders, dass ich ihn sehr lange auf meiner Wunschliste hatte. Hochschwanger hatte ich dann das Gefühl meine Listen aller Art noch abarbeiten zu müssen, drum bestellte ich ihn (Rosenquarz gab es mittlerweile nicht mehr) und war stets sehr glücklich mit diesem Kauf.

Während der Jaderoller die Instagramfeeds eigentlich nie groß bespielte, geschah letztes Jahr plötzlich eine Rollerinvasion. Jeder rollte, ob einfach, ob doppelt, ob mit mehreren Rollern, ob morgens, abends, tags über dem Make Up… Es war DAS Gadget. Doch dann wurde alles rosa. Der Rosenquarz musste sich gar nicht vorstellen, denn das Prinzip war mittlerweile bekannt.

Doch was können die Steine eigentlich? Halten wir es kurz mit einem Wort: sie sind ein Weichzeichner. Ich war damals sehr skeptisch, doch sehen die Roller so schön aus, dass ich einen eventuellen Fehlkauf als Dekoration akzeptiert hätte. Aber ich wurde überrascht – ich verwende ihn am liebsten morgens um die Augenpartie aufzuwecken und genieße den kurzen Massagemoment im Bad. Nicht nur die Haut beruhigt sich, sondern auch ich bin entspannter durch den Akt an sich. Durch den kühlenden Effekt ziehen sich die Poren zusammen und ehe man sich versieht, ist die Haut herrlich fein und weichgezeichnet. Gleichzeitig fördert die Massage die Durchblutung, das Gesicht ist rosiger und praller, kurzum: jung und frisch.

Schadstoffe werden abtransportiert, Seren und Öle können tiefer in die Haut eindringen. Die Edelsteine bringen auch Eigenschaften mit, die heilend und abschwellend wirken, wobei Jade für seine positiven Wirkungen auf die Gesundheit im asiatischen Raum schon seit Jahrhunderten bekannt ist. Er galt als Stein des Himmels, der die Fähigkeit hat eine Verbindung zwischen Himmel und Erde zu schaffen. Jade wirkt ausgleichend, heißt bei Stress beruhigend und bei Trägheit aktivierend. Wer mit unreiner Haut zu kämpfen, ist damit gut bedient. Rosenquarz hingegen galt schon in der römisch-griechischen Mythologie als Liebesstein, der beruhigt und harmoniebringend ist. Ebenso ist er dafür bekannt Kopfschmerzen zu lindern, sowie Stress und Übermüdung entgegen zu wirken.

Nun habe ich tatsächlich immer einen (ich habe insgesamt drei Roller, call me crazy) im Gefrierfach, weil ich den entspannenden Effekt auch über den Tag sehr zu schätzen gelernt habe. Es gibt unzählige Arten sein Gesicht rollend zu massieren, ob mit Noppen oder gar Mikronadeln, doch auch wenn ich diese nie ausprobiert habe, ist mir die sanfte Edelsteinmassage die liebste.

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Meine SOS Tipps gegen Unreinheiten

Ihr werdet es kaum glauben, doch in der Schwangerschaft hatte ich die schönste Haut meines Lebens. Ich konnte alle Produkte verwenden, ich hatte immer einen schönen Glow, ich war schlichtweg glücklich, da ich vorher immer mit Unreinheiten zu kämpfen hatte. Leider gehöre ich nicht zu den Frauen, denen dieses Glück bleibt. Heißt, mein Sohn war auf der Welt und relativ schnell eroberten sich die Pickelchen ihr Land zurück. Da hatte ich nun ein Arsenal an Produkten daheim und schwöre auch nach wie vor auf meine May Lindstrom Masken, doch wenn die Unreinheiten erst einmal ausgebrochen sind, hilft nur Geduld. Ich wollte aber nicht ständig geduldig sein, weil mittlerweile hatte ich nicht nur hormonal breakouts, nein sie waren ständig da.

Und dann fand ich diese Helferlein. Zuerst zog das Blemish Rescue Oil bei mir ein und ich war neugierig und skeptisch zugleich. Ein ÖL? Bislang hatte ich nur Erfahrungen mit Teebaumöl gesammelt, was auch eine Weile gut tat, aber irgendwann rein gar nicht mehr – trotz Pause (Fairerweise muss ich hinzufügen, dass ich zum Schluss eine andere Brand probierte. Damals hatte ich aber noch nciht den Gedanken, dass Öl nicht gleich Öl ist.) Somit ging ich über zu austrocknenden Produkten in Form von partiell aufzutragender Heilerde verschiedenster Herkunft. Oh Wunder, die Unreinheiten blieben.

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Nun hatte ich da also dieses Blemish Oil und ich habe so gehofft, dass es funktioniert. Praktischerweise hatte ich zu dem Zeitpunkt einige Entzündungen und konnte es bis zum Abwinken testen. Am nächsten Morgen lief ich also voller Erwartung zum Spiegel und siehe da – der Pickel zwar noch da, aber nicht mehr entzündet. Er strahlte mich nicht mehr an, sondern lächelte ganz leicht zum Abschied. Ich war selig. Ich testete also weiter und weiter – bis mich mein Apfelessig anstupste und fragte „hey, warum nutzt du mich immer nur für die Haare? Ich verspreche dir, im Gesicht verbringe ich wahre Wunder!“. Ich sagte „Mein lieber Freund, das hast du schon einmal gesagt und es hat nichts geholfen, im Gegenteil, durch dich wurde es noch schlimmer!“. Lachend drehte ich mich weg und die Apfelessig-Flasche sprang aus dem Kühlschrank, füllte ein Drittel eines Fläschchens und sagte „Herzchen, wenn du mich falsch konzentrierst, kann das auch nichts werden! Ein Drittel meine Wenigkeit, zwei Drittel Wasser, thats it! Nimm diesmal kein Wattepad, sondern trage mich als Toner mit den puren Händen auf und dann will ich sehen wie du mich noch einmal auslachst!“.

Ich gebe zu, ich war geschockt von so viel Dreistigkeit, wer hat nicht gern die Kontrolle über seine Lebensmittel? Aber ich bin sehr harmoniebedürftig und tat wie mir aufgetragen wurde. Und ich tue es noch heute. Und wenn ich nicht gestorben bin, tue ich es noch dann. Denn meine Haut ist rein, dewy, prall. Wenn sich dann doch wieder ein Pickel an die Oberfläche arbeitet, tupfe ich das Blemish Rescue Oil auf und er ist verschwunden. Wirklich! Haben euch eure Lebensmittel auch schon einmal zu Etwas überredet?

Kurz und knapp: meine 3 liebsten Facemists

Lange habe ich mich gewehrt eine Stange Geld für ein Wässerchen auszugeben, dessen Effekt ich für mich persönlich nicht in Worte fassen kann. Doch dann habe ich meine Liebe zu Rosenwasser entdeckt und seitdem bin ich auf der Suche nach dem Besten.

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Das BalmBalm Rosenwasser ist mein Upgrade zu dem allseits gehypten Rosense. Ich nutze es nach dem Abschminken um die allerletzten MakeUp Reste mit einem Wattepad abzutragen. Es duftet herrlich nach Rose und beruhigt meine Haut.

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Den Josh Rosebrook Hydrating Accelerator mochte ich trotz Hype anfangs nicht. Der Duft erinnerte mich an Kaffeesüßstoff und ich fand den Gedanken ekelerregend mein Gesicht mit Zuckerwasser zu benetzen. Doch da ich meine Produkte brav aufbrauche, habe ich mich irgendwann an den Geruch gewöhnt und kann ihn mir nun gar nicht mehr wegdenken. Ich nutze ihn morgens in Verbindung mit der Josh Rosebrook Tagescreme und beide Produkte harmonieren so gut, ich habe nun die zweite Flasche aufgebraucht.

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Kommen wir zur Queen der Facial Mists – dem Alma Radiance Boost. Es ist purer Luxus, genau genommen könnte man beinah denken sich Gold auf das Gesicht zu sprühen. Der Flakon ist aus dunklem Glas, sehr hochwertig und der Sprühnebel herrlich fein. Der Duft ist blumig, doch kaum zu beschreiben, es ist eine Blumenwiese in einer Flasche. Dabei absolut kein süßes Blumenparfum oder gar muffig, sondern entspannend und frisch. Die Flasche wanderte in den Räumen hin und her, weil sie mir tatsächlich zu schade war jeden Abend mit einem Öl zu nutzen, aber ich wollte sie auch nicht nur abends am Bett sehen. Nun ist sie leider leer und ich bin auf die anderen beiden Nuancen sehr gespannt. Auch wenn sich einige gerade beim Preis an ihrem Avocado-Bagel verschlucken, spürt man die Qualität mit allen Sinnen (ok schmecken nun bitte nicht).